Presseartikel in der Lippischen Landeszeitung, 21. September 2011
Harmonie zwischen Pferd und Reiter
Beim Islandpferde-Turnier sorgen fantasievolle Verkleidungen für Aufsehen
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» Anke Fisera, September 2017

Auch für unsere Mädchen liegt das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde – und das Glück für Pferde liegt auf Joana Röthemeiers Reiterhof!

Manchmal ist es im Leben so, dass etwas, was einem ganz besonders Spaß macht, für jemand anderen genau das Gegenteil ist. Auf Joanas Hof ist das glücklicherweise nicht so, denn hier kommen sowohl Pferdebegeisterte Menschen als auch die Tiere zum Zuge. Joana gelingt es, den Pferden, die sie seit Jahren kennt, pflegt und ausbildet, eine artgerechte Haltung zu ermöglichen und sie je nach ihren Eigenheiten im Reitunterricht einzusetzen. Daneben schaut sie genau, wie weit der jeweilige Reiter in seiner Entwicklung steht, welche Bedürfnisse und Förderungen zur Zeit angesagt sind. Dann wird beides im Unterricht abwechslungsreich in Einklang gebracht. Im Laufe der Zeit haben unsere Mädchen wie auch wir Eltern einen guten Einblick in die unterschiedlichen Charaktere der Pferde erhalten, die nicht zuletzt auch aus ihrer Stellung innerhalb der Herde resultieren. So erfahren wir oft, dass sich Skelkur gerne schont, um im Notfall dem Herdenchef zur Seite zu stehen. Lumikki ist lieb und lauffreudig. Sie wird liebevoll von Joana als "Rennoma" bezeichnet. Joana versteht es oft auf sehr witzige und anschauliche Weise, uns Einblicke in die Gedankenwelt der Pferde zu verschaffen, um besser verstehen zu können, warum auch sie einzigartig sind und eben so und nicht anders zu reiten sind. Das kommt naürlich auch den Pferden entgegen.

Meine Tochter Lissa und ihre Reitfreundin Nele sind seit etwa gut zwei Jahren dabei und haben in dieser Zeit verschiedene Gangarten, Hufschlagfiguren und Sitztechniken erlernt. Daneben spielt auch die Pflege und der Umgang mit den Pferden eine große Rolle. Wie wird gefüttert? Sitzt die Trense richtig? Könne Pferde auch Husten? Wie bekomme ich Skelkurs Kopf hoch, wenn dieser auf dem Weg zum Stall das Grasen anfängt? Diese Fragen sind nur einige wenige, die besonders vor und nach dem Untericht eine große Rolle spielen und von Joana stets mit allergrößter Geduld, Ausdauer und Fachverstand beantwortet werden. Dabei ist sie immer auf die SchülerInnen konzentriert, die gerade Unterricht haben, und hört sich nebenbei auch noch deren Wochenerlebnisse an.

Der Unterricht auf dem neuen Gelände lässt viel mehr Möglichkeiten zu, da sowohl drinnen als auch draußen geritten werden kann. Neben regulärem Reitunterricht gibt es auch Stunden mit Bodentraining, Pferdepflege und Reiterspiele, bei denen schon mal Eier durch die Luft fliegen, bunte Bänder geschwungen werden und das geschickte Reiten so ganz nebenbei geschult wird! Außerdem gefällt uns die nette Atmosphäre auf dem Hof, weil dort jeder von jedem nett begrüßt wird und wir dort schon ein tolles, fröhliches, vielseitiges Hoffest gemeinsam feiern konnten.

Wir bedanken uns auf diese Weise bei Joana und ihrer Herde, weil sie uns daran teilhaben lässt, auch Mütter wieder in den Sattel bringt und weil bei ihr für uns immer eine Auszeit vom Rest der Woche herrscht! Anke Fisera

» Stimmen zum Hoffest, 02. April 2017

"Man wird hier so freundlich empfangen, Mensch und Tier sind glücklich!"

"Die Atmosphäre war toll, alle sehr aufgeschlossen und fröhlich."

"Tolle Vorführungen, man konnte spüren mit wie viel Herzblut Joana Röthemeyer den Hof betreibt!"

"Ich konnte ein paar neue Eindrücke gewinnen und habe mich sehr nett an dem Infostand der Islandpferde Kalletal unterhalten."

» Barbara Herr, Januar 2014

"Nachdem ich nach einigen Jahren Pause als Erwachsener wieder angefangen haben zu Reiten, hat sich der Reitunterricht bei Joana als genau das richtige für mich heraus gestellt. Angefangen habe ich in einer Kleingruppe mit 2-3 Teilnehmern; heute habe ich Einzelunterricht. Der Einzelunterricht erlaubt es, speziell auf meine Bedürfnisse und meinen Trainingsstand ein zu gehen. Gleichzeitig ist Joana immer sehr flexibel was die Terminfindung angeht, so dass sich das Reiten gut mit meinen sehr unregelmäßigen Arbeitszeiten verbinden lässt. War ich am Anfang unsicher, ob das Reiten auf Island-Ponies das Richtige für mich ist, so bin ich inzwischen ein überzeugte Fan dieser zuverlässigen, gutmütigen und trittsicheren Tiere und möchte nicht mehr auf Großpferde wechseln.

Der Unterricht ist immer abwechslungsreich - nicht nur werden die unterschiedlichsten Dressurlektionen angegangen, sondern auch Sonderstunden (z.B. ohne Sattel, Freiheitsdressur oder ein Ausritt) werden eingebaut, so dass man immer wieder Neues über sich selbst und den Umgang mit den geliebten Vierbeinern entdeckt. Ganz "nebenbei" lernt man von Joana auch noch viel Hintergrund über die Ausbildung bzw. den Ausbidlungsstand der einzelnen Tiere. Da der Unterricht nicht nur an das Können des Reiters, sondern auch an das Können des Tieres angepasst ist, erlebt man mit der Zeit wie nicht nur einem selber, sonder auch den Pferden schwierige Dressurübungen leichter "von der Hand" gehen."

Viele Grüße, Barbara

» Almuth Backhaus-Rohde, Mai 2012

Einen Tölttag bot Joana im Mai an. 4 Teilnehmerinnen freuten sich auf einen arbeitsreichen Tag auf Gut Steinbeck.

Viel hat mein Jungpferd Lagsi, jetzt 6 jährig in den letzten 1 1/2 Jahren gelernt. Es gab fortlaufend Erfolge, aber auch kleine Rückschritte in der Ausbildung zu verzeichnen. In Zusammenarbeit mit Joana haben wir immer schnell reagiert und so halfen wir Lagsi voran. Jetzt nach 1 Jahr geritten werden kann Lagsi auch traben - und was für ein Trab!

Nun aber zum Tölttag:

Schritt für Schritt - großes Ziel: 3 km tölten.

Die Idee, der Motor sitzt hinten, die Kraft für den Tölt kommt aus der Hinterhand. Durch verschiedene Übungen für Reiter und Pferd lockerten wir uns zunächst in der Vierergruppe - wir ritten Biegeübungen auf Zirkel und Volten.

Nach dieser ersten "Runde" zeigte uns Joana auf ihrem Pferd Potter, wie sie den guten Takt erreicht: Es war sehr schön zu sehen , dass Potter als erfahrenes, ausgebildetes Pferd anfangs in dem Tölttempo geritten wurde, das ihm liegt - zunächst war er dabei auch etwas passig. Nachdem diese Aufwärmphase überwunden war begann Joana verschiedene Tempi zu reiten und wir konnten miterleben wie sich das Pferde immer mehr trug, immer taktklarer vorwärts ging, dabei aber niemals verspannt arbeitete - toll.

Mit dieser Idee im Kopf ging es nun an die Einzelstunde: Schritt-Tölt-Übergänge, Spannung und Entspannung, auch mal angaloppieren oder traben. Alle Verspannungen im Rücken und im Maul des Pferdes sollten aufgelöst werden. Dann Richtung Tölt arbeiten. Das Pferd versammeln und Tragkraft die aus der Hinterhand kommt entwickeln, das Pferd setzen, ihm die Möglichkeit eröffnen sich zu tragen. Schritt verkürzen, treiben, aber nicht schneller werden bis fast zur Explosion, als positive Idee für die große Kraft die hier versammelt werden soll, jetzt antölten - großartig!- Lagsi schwebt dahin, trägt sich, die typische Wellenbewegung geht durch seinen Körper.

Als Reiter bleibt man sehr aufmerksam, hilft dem Pferd, nichts soll von dieser positiven Spannung verloren gehen. Volten, Zirkel, mal gestellt geritten...Joana ist immer nah an Pferd und Reiter!

Im theoretischen Teil versucht sie uns Überlegungen zu Körperbau und Gangmöglichkeit unserer Pferde zu machen. Auch die Schrittfolge im Tölt wurde angeschaut. Es wurde aber genauso viel gelacht , gegessen und erzählt. Als wichtigste Erfahrung aus dem Tölttag nehme ich wieder einmal mit, wie sehr bewusst die Hilfengebung des Reiters ständig sein muss, um dem (Jung-) Pferd zu Tragkraft und Gangfreude zu verhelfen, und das man sich Ziele setzen soll - zeitnahe kleine Ziele, bis zum großen Ziel , vielleicht in einem Jahr, 3 km tölten.

Ich habe Joana in der Ausbildung von Lagsi viel zu verdanken. Danke.
Almuth Backhaus-Rohde

» Annekatrin Müller, Oktober 2010

Ich habe mich zu diesem Kurs angemeldet, weil es einmal nicht in erster Linie ums Reiten sondern um die Beziehung der Pferde untereinander; Ihr Verhalten und Ihre Einzigartigkeit im Kontak zu uns Menschen gehen sollte.

Mir ist bewußt geworden, dass wir viel von den Pferden lernen können, wenn wir uns einfach mal die Zeit nehmen Sie genauer zu beobachten und beginnen, Ihre Körpersprache zu deuten und Sie uns bei der Arbeit mit Ihnen zu nutze machen.

Bei strahlendem Sonnenschein in gemütlicher Atmosphäre wurden zunächst auf anschauliche Art und Weise theoretische und praktische Hintergrundinformationen vermittelt. Welche Strukturen gibt es innerhalb einer Herde? Wer hat welche Aufgabe? Wie genau kenne ich meinen Partner Pferd? Und wie genau kenne ich mich eigentlich selbst?

Am meisten beeindruckt hat mich persönlich jedoch die Freiheitsdressur. So unterschiedlich die Pferde von Ihrem Wesen auch sind (vom jungen Pferd bis hin zur "alten Dame") - es hat bei allen ohne vorheriges Trainieren funktioniert. Zunächst war es ungewohnt, so bestimmt den Herdenanführerposten für sich zu beanspruchen und dem Pferd deutlich zu machen, dass es sich unterzuorden hat... Gerade in der heutigen Zeit macht man sich als Chef ja auch nicht nur beliebt... Doch die Pferde zeigen einem unmittelbar nach der Arbeit, dass Sie einem vertrauen und bedingungslos folgen - eine sehr emotionale Erfahrung!

Es folgten praktische Übungen zur Bodenarbeit, zum Führen allgemein, zum Führen im Parcour und auch in freier Natur. Für mich war es interessant und hilfreich, Anregungen zu bekommen wie man z.B. einen Parcour mit Cavaletti, Slalom, Tonnen und "Flatterplane"abwechselungsreich gestalten kann, damit weder beim Pferd noch beim Menschen Langeweile aufkommt! :-) Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit bleibt einem ja abends oft nur die Halle und da ist Abwechselung zum "Reiten im Kreis" ja durchaus gefragt! Und Dank der sorgfältig zusammengestellten Arbeitsmappe mit Informationen zum Kursinhalt mit ausreichend Platz für eigene Notizen wird mir dieser Kurs immer in guter Erinnerung bleiben!

» Christine Reuner, April 2010

Seit meiner Kindheit träumte ich davon, reiten zu lernen. Etwa 50 Jahre lang beneidete ich Menschen, die auf Pferden saßen. Das muss ich nun nicht mehr. Im "zarten" Alter von 55 Jahren hatte ich meine erste Reitstunde.

(...)

Das pädagogische Konzept, den Unterricht so zu gestalten, dass immer Grund besteht, das Pferd zu loben, gilt gleichermaßen für die Reiterin. In meinem Fall ist das sehr angenehm, weil mein körperliches Selbstvertrauen bis dahin nicht gut entwickelt war. Positive Verstärkung finde ich da sehr hilfreich.

(...)

Meine Entscheidung, als ziemlich alte Reitanfängerin eine Lehrerin mit therapeutischer Ausrichtung zu wählen, hat sich als absolut richtig erwiesen. Julia, wie ihre Schwester Joana, sind geduldig mit mir. Ich lerne nicht mehr so schnell und reagiere langsamer als es wahrscheinlich Kinder tun. Damit können beide bestens umgehen. Beide achten darauf, dass ich mir Zeit nehme, "im Sattel auf dem Pferd anzukommen". Die Themen "Balance" ebenso wie "Erdung", die mich vom Tai Chi her begleiten, werden hier fortgesetzt. Beständig wird auf Lockerheit im Hinblick auf Durchlässigkeit und Losgelassenheit geachtet.

Ich fühle mich wohl bei dem Gedanken, dass der Fokus immer auf das Wohlbefinden der Pferde gerichtet ist. Hatte ich mir bislang keine Gedanken über Pferdehaltung gemacht, ist mir nun klar, welche Rolle diese spielt. Das artgerechte Leben in der Gruppe bietet mir auch die Möglichkeit, das Verhalten der Pferde untereinander zu beobachten. Es fasziniert mich.

Inzwischen sind drei Jahre vergangen. Ich erlebe, dass Reiten nicht nur bedeutet, sich angemessen auf einem Pferd zu halten. Es ist erheblich mehr. Ich habe viel über das Wesen der Pferde, speziell natürlich der Isländer, gelernt und lerne ständig weiter. Ich erlebe ihre Persönlichkeit und - bei allen arttypischen Verhaltensweisen - individuellen Eigenheiten.

Auf meine Fragen erhalte ich stets fundierte Antworten. Der Umgang mit Pferden ist für mich etwas ganz Besonderes, eine verlässliche Kraftquelle. Sobald ich meine Stallluft in der Nase habe, fällt sämtlicher Stress von mir ab. Wie es mir sonst nie gelingt, existiert für mich dann nur das Hier und Jetzt.

Aus den Reitstunden nehme ich ein positives Gefühl, das noch einige Zeit fortdauert, mit in den Alltag. Es hat sich ergeben, dass das Reiten ein wesentlicher Teil meiner persönlichen - zufällig entstandenen - Burnout-Prävention war. Dazu gehört auch das Selbst- Coaching: ein klares Ziel vor Augen (und sei es in der Reithalle nur von der Maus zur Kerze), eindeutige Ansagen, entschlossen handeln und "dranbleiben, Christine!". Es wirkt!

(...)

Meine Reitlehrerinnen Julia und Joana schätze ich gleichermaßen. Die Art des Unterrichts, Einfühlungsvermögen, Kompetenz, Liebe zu ihren Pferden, Spaß an ihrer Arbeit - bei alledem bemerke ich keinerlei Unterschiede.

Nicht zu vergessen: Hegri, Notfary, Geysir, Ragin und Tyson. Sie sind für mich interessante, liebenswerte, manchmal herausfordernde, dabei freundliche und zuverlässige Partner. Sofern sie nicht im Ruhestand oder anderweitig beansprucht sind, freue ich auf viele weitere Stunden mit ihnen. Schließlich gibts für mich noch jede Menge zu lernen.

Christine Reuner
April 2010

» Simone Weithöner, April 2010

Vor ca. 4 Jahren habe ich mit dem Reiten angefangen. Obwohl OWL als „pferdefreundlich“ bekannt ist, ist es dennoch recht schwer als Erwachsener – zudem noch ohne eigenes Pferd – einen guten Reitlehrer, bzw. qualifizierten Reitunterricht zu finden. Wer kennt nicht den wild vor sich hin schreienden Reitlehrer oder die -nennen wir sie mal- „recht eigensinnigen“ Schulpferde? Ich denke diese Erfahrungen werde ich nicht allein gesammelt haben.

Im Jahr 2008 kam ich dann zu Linne´s und nehme seit über einem Jahr an Joana Röthemeyers Reitunterricht teil. Mit steigender Begeisterung! Durch die kleinen Gruppen (meistens sind wir 4 Teilnehmer) kann sie besonders gut auf jeden einzelnen Schüler eingehen. Sowohl in der Theorie, die man so ganz nebenbei auch noch lernt, vermittelt Joana die Aufgaben und Lektionen sehr gut. Wenn die Vorstellungskraft mal nicht ausreicht; dann wird auch kurzerhand mal vorgeritten. Was mir besonders gut gefällt ist, dass das Wohl der Pferde stets berücksichtigt wird und jeder Reiter individuell geschult wird. Sie hat ein absolutes Händchen für jeden Schüler und schafft es, dass man nach dem Unterricht hochmotiviert vom Pferd steigt! Für mich ist es der beste Reitunterricht den ich je kennen gelernt habe! Mit Spaß und Freude gutes Reiten lernen, dabei das Wohl des Pferdes im Augenmerk zu haben und zu verstehen wie Pferde denken – und das alles auch noch positiv vermittelt zu bekommen – davon träumt das Reiterherz!

Simone Weithöner
Herford, 13. April 2010

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